Tivoli Gardens Tickets: Preise, Fahrpässe & Besuchstipps
Copenhagen, DänemarkFreizeitparks★ 4.5 (8.804 Bewertungen)
Tivoli Gardens Tickets funktionieren anders als in den meisten Freizeitparks: Du zahlst zuerst den Eintritt, und die Fahrgeschäfte kosten extra – entweder einzeln oder mit einem unbegrenzten Fahrpass. Dieser Guide zeigt, was ein Besuch in Kopenhagens Vergnügungsgarten von 1843 wirklich kostet, welche Saison du wählen solltest und wie du vermeidest, für die falsche Kombination doppelt zu zahlen.
Tickets auf GetYourGuide ansehen ↗Das ist nicht die offizielle Website von Tivoli Gardens. Wir sind ein unabhängiger Guide; gebucht wird auf autorisierten Plattformen (Tiqets / GetYourGuide), die Angaben stammen von der offiziellen Website.

Kurz & knapp
| Tickets ab | Eintritt ab rund 165–195 DKK (≈22–26 €); Fahrgeschäfte kosten extra |
|---|---|
| Öffnungszeiten | Meist 11:00 bis 22:00–24:00 Uhr, je nach Saison und Tag – Kalender prüfen |
| Vorab buchen? | Ja – Online-Tickets sparen die Schlange an der Kasse, und beliebte Abende werden voll |
| Zeit einplanen | Halber Tag bis ganzer Abend (4–7 Stunden) |
| Beste Besuchszeit | Sommerabende für die Atmosphäre; Weihnachtssaison für Markt und Lichter |
Preise und Zeiten sind Richtwerte von der offiziellen Website des Parks und den Buchungsplattformen – vor dem Besuch nochmal prüfen.
Welches Ticket solltest du kaufen?
| Option | Preis | Ideal für | Das ist drin |
|---|---|---|---|
| Eintrittsticket | ab ~165–195 DKK (≈22–26 €) | Spaziergänger, Genießer und Showbesucher, die wenig oder gar nicht fahren | Zugang zum Garten, Live-Unterhaltung wie das Pantomimetheater, abendliche Illumination |
| Eintritt + unbegrenzter Fahrpass | zusammen etwa 400–450 DKK (≈55–60 €) | Alle, die mehr als 4–5 Fahrten planen | Eintritt plus unbegrenzte Fahrten den ganzen Tag |
| Eintritt + Einzelfahrkarten | Eintritt + Preis pro Fahrt | Eine nostalgische Runde auf der Achterbahn von 1914, mehr nicht | Eintritt; Fahrkarten kaufst du drinnen einzeln |
Was du im Tivoli Gardens für dein Geld bekommst
Tivoli Gardens eröffnete 1843, gegründet von Georg Carstensen auf den damaligen Stadtwällen, und ist damit einer der ältesten noch betriebenen Vergnügungsparks der Welt – und das merkt man, im besten Sinne. Hans Christian Andersen besuchte ihn in der ersten Saison; fast zwei Jahrhunderte später läuft der Park noch immer nach derselben Idee: erst Gärten, Lichter und Musik, dann Maschinen. Das ist kein Achterbahnpark am Stadtrand, sondern ein angelegter Vergnügungsgarten mitten in Kopenhagen, gegenüber dem Hauptbahnhof, der Blumenbeete, Seen, Bühnenprogramm, ernsthafte Restaurants und Fahrgeschäfte von antik bis richtig schnell mischt. Walt Disney hat sich hier bekanntlich Notizen gemacht.
Das Eintrittsticket kauft den Garten und sein Programm; Fahrgeschäfte kosten extra (siehe Vergleichstabelle). Was du drinnen tatsächlich findest:
- Rutschebanen – die Holzachterbahn von 1914, eine der ältesten noch fahrenden überhaupt, mit einem Bremser in jedem Zug. Nach heutigen Maßstäben sanft und absolut eine Fahrt wert.
- Dæmonen (Der Dämon) – die richtige Thrill-Achterbahn des Parks, kompakt und mit Loopings, unwahrscheinlich zwischen die Bäume gefädelt.
- Himmelskibet – ein rund 80 Meter hoher Star Flyer; der Blick über die Kopenhagener Innenstadt in der Dämmerung ist das beste günstige Panorama der Stadt.
- Vertigo und andere Dreh-und-Schrei-Maschinen für die Teenager.
- Den Flyvende Kuffert (Der fliegende Koffer) – eine langsame Indoor-Fahrt durch Hans Christian Andersens Märchen; Andersen war Stammgast im Tivoli, und das ist die dänischste Ecke des Parks.
- Das Pantomimetheater – die Freilichtbühne von 1874 mit ihrem Pfauenvorhang; Commedia-dell’arte-Vorstellungen sind im Eintritt enthalten.
- Abendliche Illumination – Tausende Lampen gehen in der Dämmerung an, und genau dann hört das Tivoli auf, Kirmes zu sein, und wird zur Postkarte.
Das Essen ist ein echter Grund zu kommen. Die Restaurantliste des Tivoli reicht von Hotdog-Ständen und einer modernen Food Hall an der Bernstorffsgade-Seite bis zu Gourmetküche rund um die maurische Fassade des Nimb-Gebäudes – Einheimische reservieren hier Tische für Anlässe, die mit Fahrgeschäften nichts zu tun haben. Sparfüchse sollten die Kehrseite kennen: Essen im Park kostet Kopenhagener Preise, ein Abendessen mit Bedienung kann also mehr kosten als Eintritt und Fahrpass zusammen. Spätes Mittagessen vor den Toren und Snacks drinnen ist das übliche Sparmuster.
Für wen es passt: Paare, Familien, Großeltern, Design-Fans und alle mit einem Abend in Kopenhagen. Reine Adrenalinjäger haben die Fahrgeschäfte schnell durch – hier zählt Atmosphäre pro Stunde, nicht die Achterbahnzahl. Dafür ist LEGOLAND Billund plus ein Thrill-Park in Jütland die dänische Alternative.
Timing ist alles
- Saisons statt Monate: Das Tivoli fährt eine lange Sommersaison (etwa April bis Ende September), eine Halloween-Saison im Oktober und eine Weihnachtssaison von Mitte November bis ins neue Jahr und schließt dazwischen. Jede Saison wird von oben bis unten neu dekoriert – Weihnachtsmarkt und Lichter sind eine Kopenhagener Institution.
- Beste Stunden: später Nachmittag bis Abend. Wer um 16:00–17:00 Uhr kommt, bekommt Fahrten bei Tageslicht, Abendessen drinnen und die Illumination – das volle Erlebnis für einen Eintritt.
- Am leersten: Werktage tagsüber außerhalb der dänischen Schulferien und früh in der Sommersaison (April–Mai).
- Am vollsten: Freitag- und Samstagabende im Sommer – vor allem freitags, wenn Livekonzerte auf der Freilichtbühne große lokale Menschenmengen anziehen (die berühmte Freitagabend-Musiktradition ist im Eintritt enthalten; an Headliner-Abenden wird es voll, also sei deutlich vor Showbeginn da).
- Fotomoment: die blaue Stunde am See, wenn die Lampen brennen, aber der Himmel noch Farbe hat – etwa 30–45 Minuten nach Sonnenuntergang.
- Weihnachtssaison: Marktstände, Gløgg-Buden und Lichtinstallationen machen das zur vollsten Version des Tivoli. Geh an einem Werktag, komm zur Öffnung für Fotos vor dem Gedränge, und rechne bei starkem Frost mit geschlossenen Fahrgeschäften – du bist wegen des Gartens hier, nicht wegen der Achterbahnen.
- Regenplan: Kopenhagener Nieselregen schließt den Park nicht, und ein nasser Abend halbiert die Menge, während die Lichter auf den nassen Wegen doppelt wirken. Bring eine richtige Jacke mit, statt abzusagen.
Der Insider-Eingang
Das Tivoli hat mehrere Tore, und der Haupteingang an der Vesterbrogade trägt an vollen Abenden die Hauptlast der Schlangen. Wenn es vorne verstopft aussieht, geh zwei Minuten um die Ecke zu einem Seiteneingang – gleiche Tickets, kürzere Schlange. Online-Tickets werden an jedem Tor direkt vom Handy gescannt, und das ist die andere Hälfte des Tricks: Die Kassenschlange ist die einzige, die du im Voraus komplett streichen kannst.
So sparst du bei den Tickets
- Ehrlich entscheiden: fahren oder nicht. Der größte Geldfehler im Tivoli ist die falsche Kombination. Weniger als vier oder fünf Fahrten: Eintritt plus Einzelfahrkarten. Mehr als das: Der unbegrenzte Pass (zusammen etwa 400–450 DKK / 55–60 €) gewinnt.
- Eintritt online buchen – ab rund 165–195 DKK (≈26 € auf Plattformen wie GetYourGuide, wo das Eintrittsticket aus Tausenden Bewertungen eine 4,5 hat). Du sparst dir die Kassenschlange am meistbesuchten Tor Dänemarks.
- Kleine Kinder: Unter 8-Jährige hatten traditionell freien Eintritt und zahlen nur für Fahrten – eine vierköpfige Familie kommt zum Preis von zwei Erwachsenen durchs Tor.
- Copenhagen Card: Wenn du ohnehin die Museen der Stadt besuchst, hat die Karte traditionell den Tivoli-Eintritt enthalten – prüfe die aktuellen Bedingungen; die Eintrittskosten deines Besuchs können damit praktisch bei null liegen.
- Abendstrategie: Ein Besuch vom späten Nachmittag bis zum Schluss bringt mehr als zwei kurze am Tag – plane eine lange Session statt „zweimal kurz reinschauen“.
- Vorher essen, drinnen snacken: Die Restaurantpreise im Garten sind auf Kopenhagen-Innenstadt-Niveau. Eine Mahlzeit vor den Toren plus Gebäck und Gløgg drinnen hält die Essensrechnung des Tages im Rahmen.
- Saisonpass-Rechnung: Länger in Kopenhagen oder Besuch in zwei Saisons? Die Passprodukte des Tivoli rechnen sich angesichts des Eintrittspreises pro Besuch schneller als gedacht – einen Blick wert für Langsamreisende, weniger für einen einzelnen Abend.
Anreise ohne Stress
Es gibt in Europa keinen leichter erreichbaren Park:
- Zu Fuß: Der Haupteingang an der Vesterbrogade liegt direkt gegenüber dem Kopenhagener Hauptbahnhof (København H) und wenige Schritte vom Rathausplatz. Die meisten zentralen Hotels sind in 15 Minuten zu Fuß erreichbar.
- Vom Flughafen: Zug oder Metro ins Zentrum in etwa 15 Minuten; der Bahnhofsausgang liegt gegenüber den Toren.
- Mit dem Auto: lass es. Parken in der Kopenhagener Innenstadt ist knapp und teuer – das ist eine Stadt für Zug und Füße.
Mach eine Reise draus
- Das Tivoli ist der Anker jeder Kopenhagen-Reise – kombiniere es mit Nyhavn, den Hafenbädern und den Museen, dann geht es nach Westen: LEGOLAND Billund liegt für den Familienpark-Tag etwa drei Stunden entfernt, per Zug oder Auto.
- Auf Skandinavien-Rundreise? TusenFryd in Oslo und Linnanmäki in Helsinki sind per Billigflug oder Fähre die natürlichen nächsten Stationen.
- Mehr dänische Ideen in unserem Dänemark-Hub, oder vergleiche Europas Klassiker auf der Freizeitpark-Seite.
Insider-Tipp: Reserviere einen Tisch in einem der Gartenrestaurants rund um den Sonnenuntergang. Das Abendessen drinnen ist zugleich dein Logenplatz für die Illumination, und danach triffst du auf kürzere Schlangen an den Fahrgeschäften, weil die Tagesausflügler nach Hause fahren.

FAQ – Tivoli Gardens Tickets
Was kosten Tivoli Gardens Tickets?
Der Eintritt beginnt je nach Tag und Saison bei rund 165–195 DKK (≈22–26 €) – auf Plattformen wie GetYourGuide starten Eintrittstickets bei etwa 26 €. Fahrgeschäfte sind nicht enthalten: Mit unbegrenztem Fahrpass liegen die Gesamtkosten bei rund 400–450 DKK (≈55–60 €).
Sind die Fahrgeschäfte im Tivoli-Ticket enthalten?
Nein – das Basisticket ist nur der Eintritt in den Garten. Du nimmst einen unbegrenzten Fahrpass dazu oder kaufst drinnen Einzelfahrkarten. Wenn du mehr als eine Handvoll Fahrten erwartest, ist der unbegrenzte Pass die bessere Wahl.
Lohnt sich Tivoli Gardens, wenn ich keine Fahrgeschäfte mag?
Ja – wohl mehr als jeder andere Park in Europa. Es ist ein angelegter Vergnügungsgarten von 1843 mitten in der Stadt, mit Restaurants, Livemusik, dem Freilicht-Pantomimetheater und der berühmten abendlichen Illumination. Viele Einheimische kommen, ohne irgendetwas zu fahren.
Wann hat das Tivoli geöffnet?
In Saisons, nicht ganzjährig: die lange Sommersaison (etwa April bis Ende September), eine Halloween-Saison im Oktober und die Weihnachtssaison von Mitte November bis Anfang Januar. Zwischen den Saisons ist der Park geschlossen – prüfe immer die Termine, bevor du planst.
Wie viel Zeit braucht man im Tivoli?
Vier bis sieben Stunden. Der Garten selbst ist kompakt, aber der Sinn ist das Verweilen – komm am späten Nachmittag, fahr bei Tageslicht, iss drinnen und bleib für die Lichter und das Abendprogramm.
Haben Kinder freien Eintritt?
Kleine Kinder kommen meist kostenlos rein – die Grenze für freien Eintritt lag im Tivoli traditionell bei unter 8 Jahren, Fahrpässe sind für Fahrten trotzdem nötig. Prüfe die aktuellen Altersregeln bei der Buchung.
Ist das Tivoli in der Copenhagen Card enthalten?
Die Copenhagen Card hat traditionell den Tivoli-Eintritt enthalten (Fahrgeschäfte ausgenommen). Wenn du mehrere Tage Sightseeing machst, kann dein Eintritt damit praktisch kostenlos sein – prüfe die aktuelle Leistung, bevor du dich darauf verlässt.
Wie komme ich zu Tivoli Gardens?
Es liegt im Zentrum Kopenhagens, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof (København H). Wenn du in der Stadt wohnst, kannst du fast sicher zu Fuß gehen; vom Flughafen sind es etwa 15 Minuten mit dem Zug.
Preise & Verfügbarkeit ansehen ↗
Guide zuletzt aktualisiert: September 2026. ThemeParkTickets.eu ist ein unabhängiger Guide und nicht die offizielle Website von Tivoli Gardens. Fotos: Jakub Hałun (CC BY-SA 4.0), Sailing10 (CC BY-SA 4.0) via Wikimedia Commons.